bunt.saar - sozial-ökologische liste

Klimakrise und mangelnde soziale Gerechtigkeit sind auch im Saarland die drängendsten Herausforderungen. Deshalb engagieren wir uns.

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Aktuelles

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    bunt.saar tritt zur Stadtratswahl mit Sarah Maurer und Frank Lichtlein an.

    Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit brauchen Verstärkung, auch hier in Saarbrücken. Dafür setzen wir uns ein.
    Bei der Kommunalwahl gibt es keine 5%-Hürde und keine „verlorenen“ Stimmen. Sie können uns am 9.6. in den Stadtrat und in die Regionalversammlung wählen – für Zukunft mit Lebensqualität für alle.

    Sie können uns gerne auch persönlich ansprechen und kennenlernen:
    jeden Mittwoch
    - ab 18h können Sie einen Termin mit uns vereinbaren (info@bunt.saarland) oder
    - uns ab 19.30h am Stammtisch in der 'Kosmos Café - Kneipe', Futterstr. 4, 6611 SB treffen

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    Programmatische Vorstellungen auf kommunaler Ebene

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    Wohnen muss bezahlbar sein

    Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist dramatisch: Es gibt zu wenig Wohnungen, die Mietpreise steigen weiter.
    Gleichzeitig verwahrlosen seit Jahren aufgegebene Gebäude (sogar direkt am Rathausplatz), und Grundstücke in zentraler Lage werden lediglich als Parkplatz genutzt. Warum ist das so?
    Aktuell wird die reine Spekulation belohnt: Für Eigentümer gewinnen Grund und Boden auch dann an Wert, wenn sie nichts damit tun. So profitieren einige wenige von kostbarem Raum, der mit öffentlichen Geldern erschlossen wurde. Die Mehrheit hat nichts davon und muss sich den Verfall ansehen.
    Hier würde eine kommunale Leerstandssteuer bzw. erhöhte Grundsteuer auf ungenutzte Grundstücke Abhilfe schaffen. Sie motiviert Eigentümer, diese wieder nutzbar zu machen; indem sie selbst tätig werden oder verkaufen. In beiden Fällen zahlen sie keine Steuer.
    Beschließen die Eigentümer dennoch, nicht zu handeln, fließt Geld in die Kasse der Stadt, die es für die Schaffung von preiswertem Wohnraum verwenden kann. Das entspannt den Wohnungsmarkt. Denn: Wo der Markt versagt, ist die öffentliche Hand gefragt!
    Es hat nur Vorteile, wenn leerstehende Häuser genutzt und innerstädtische
    Grundstücke bebaut werden:
    • Weniger Naturvernichtung für neue, teuer zu erschließende Baugebiete
    • Bessere Auslastung der bereits vorhandenen Infrastruktur (Straßen, Kanalisation etc.)
    • Eine schönere, lebendige Innenstadt

    Gegen Spekulation mit Wohnraum, für eine belebte Innenstadt:
    am 9. Juni bunt.saar wählen!

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    Saarbrücker Tierschutzpolitik

    Eine aktive kommunale Tierschutzpolitik erfordert die Ernennung eines städtischen Tierschutzbeauftragten, eine stärkere finanzielle Unterstützung von Tierheimen, ein Stadttaubenkonzept und die Stärkung von Tierschutzorganisationen.
    Die Hundesteuer soll für aus dem Tierschutz adoptierte Hunde abgeschafft werden.
    Wir wollen umweltfreundliches Material bei Hundekotbeuteln, mehr Mülleimer, gerade auf „Gassi“-Wegen und die Ausweisung von Wiesen, auf denen Hunde frei laufen dürfen.
    Weiterhin ist eine Katzenschutzverordnung inkl. -Kastrations- & -Kennzeichnungspflicht einzuführen. Alle Katzen müssen einen Chip mit der Halterkennung bekommen. Das erlaubt nicht nur, wiedergefundene Katzen zum Halter zu bringen, sondern erleichtert auch die Nachverfolgung, wenn jemand Katzen bewusst aussetzt. Bei der Weiterentwicklung städtischer Grünflächen sind auch stachelige Pflanzen (etwa Wildrosen, Weißdorn, Stechginster oder -palme) vorzusehen, die von Katzen gemieden werden und deshalb Vögeln sichere Rückzugsorte ermöglichen.
    Zirkusgastspielen mit Tieren und Ponykarussells auf Jahrmärkten ist eine Genehmigung zu verweigern.
    Der Saarbrücker Zoo ist zu bewerten, ob er seine Bildungsfunktion und die Aufgabe der Arterhaltung optimal erfüllt.
    Auf Silvesterfeuerwerk wird aus Gründen des Tier- und Umweltschutzes verzichtet. Stattdessen werden von der Landeshauptstadt organisierte Laserlichtshows veranstaltet. Diese sind zwar auch nicht ohne Auswirkungen auf die Tierwelt, aber das deutlich kleinere Übel.
    Städtische Grünflächen sollen zu einem Teil als Spielflächen genutzt und entsprechend gepflegt werden. Der andere Teil soll den Charakter grün angestrichener Asphaltflächen verlieren. Dort sind Flächen vorzusehen, die der einheimischen Insekten- und Vogelwelt als Nahrungsquelle dienen. Also echte Brachen (mit natürlicher Vegetation, ohne Einsaat), über Winter stehenbleibende Altgrasstreifen, »unordentliche« Gärten und dergleichen. Das muss von sachgerechter Aufklärung über die positive Wirkung gemeinhin als hässlich empfundener Maßnahmen begleitet werden. Die städtischen Zierpflanzungen mit ihrer Wegwerfkultur sind durch Bepflanzungen zu ersetzen, die die natürlichen Prozesse des Wachsens, Blühens und Verfallens sichtbar machen.
    bunt.saar möchte Tierschutzlehrprojekte, Schulgärten und nachhaltige Kochkurse in Schulen und Kitas fördern.
    Für den Taubenschutz und die gewaltfreie Regulation der Stadttaubenpopulation möchten wir das »Augsburger Modell« unterstützen, also die Errichtung von Taubenhäusern mit artgerechter Fütterung und Austausch von Eiern durch Attrappen.
    Schließlich sollen auch Gelder für Tierrettungen und Notfallstationen (z. B. Igel) bzw. den Ausbau und die finanzielle Besserstellung bestehender zur Verfügung gestellt und Tierrettungszentren eingerichtet werden, zu denen verletzte Wildtiere gebracht werden können.

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    Neue Energie für alle

    Wärme- und Stromversorgung sind wesentliche Bestandteile der Daseinsvorsorge. Wir brauchen eine Energiewende, um unsere Zukunft zu sichern. Entscheidend ist, dass es bei ihrer
    Umsetzung sozial gerecht zugeht.
    Der Anteil erneuerbarer Energien am Wärmebedarf ist in Saarbrücken immer noch jämmerlich. Wenn Dekarbonisierung umgesetzt und der Markt nicht monopolistischen
    Konzernen überlassen werden soll, müssen kommunale Anteilseigener jetzt ihre soziale und klimapolitische Verpflichtung wahrnehmen. Z.B. mit Steuerungmaßnahmen, die die
    Kosten für Wärme senken:
    • Ausbau des Fernwärmenetzes, wo viele Menschen wohnen: Malstatt, Rastpfuhl, Burbach
    • Nahwärmenetze für kleinere Ortschaften und Ortsteile
    • Großwärmepumpen als Möglichkeit für Wohngebiete
    Strom muss erneuerbar, dezentral und kostengünstig angeboten werden. Netzbetreiber und Stromerzeuger in kommunalem Besitz, wie die Stadtwerke, haben alle Möglichkeiten, dies umzusetzen. Sie dürfen nicht bremsen, sondern müssen die Klimaneutralität vorantreiben, z.B. mit
    • Ausstattung aller kommunalen Gebäude, Flächen und Parkplätze mit Photovoltaik
    • PV-Pflicht für alle Neubauten
    • Mieterstromprojekte in kommunalen und privaten Wohnanlagen
    • Balkonkraftwerke für die häusliche Grundlast bei allen öffentlichen Wohnungen
    Der 2019 beschlossene Klimanotstand hat bisher kaum Umsetzung erfahren.
    bunt.saar tritt dafür ein, dass sich das schnell ändert!

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    Allgemeine programmatische Aussagen

    bunt.saar will sich für eine Sozialpolitik einsetzen, die dem Klimaschutz dient. Dazu sollen z.B. die kommunalen Möglichkeiten genutzt werden, Haushalte mit niedrigen Einkommen bei der Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte zu unterstützen. Es ist eine Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge, Energiesperren zu vermeiden. Dies darf nicht vom Wohlwollen der Energieversorger abhängen.
    Durch die kommunale Unterstützung von Mieterstromprojekten müssen die Haushalte mit niedrigem Einkommen an ökologischer und günstiger Energie teilhaben können.

    bunt.saar will sich für eine Verkehrswende einsetzen, die diesen Namen verdient. Haushalte mit niedrigerem Einkommen sind häufiger von den Umweltbelastungen des Verkehrs, wie Lärm und Luftschadstoffe, betroffen als Haushalte mit höherem Einkommen, obwohl sie nicht Hauptverursachende sind. Das Verkehrssystem muss daher dringend reformiert werden, wenn unsere Mobilität gerechter und ökologischer werden soll. Auf kommunaler Ebene müssen alle Spielräume zugunsten eines klimafreundlichen und sozial wirksamen Verkehrs ausgelotet werden. Bei der individuellen Fortbewegung ist dem Fuß- und Radverkehr Vorrang einzuräumen. Örtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen sollen dazu beitragen, das Unfallrisiko zu verringern. Die Umwidmung von Flächen, die derzeit dem motorisierten Individualverkehr vorbehalten sind, soll nach Pariser Vorbild angegangen werden.

    Wichtig ist eine Industriepolitik, die bewusst die Unternehmen fördert, die Produkte oder Dienstleistungen herstellen, die nicht nur dem Profit, sondern auch dem Gemeinwohl dienen. Für Saarbrücken wird die Einführung einer Grundsteuer C für baureife, unbebaute Grundstücke vorgeschlagen. Damit soll der Bodenspekulation entgegengewirkt werden. Die hiermit erzielten Einnahmen könnten für Entlastungen bei der Gewerbesteuer verwendet werden. Der Verbrauch von bewaldeten Flächen muss beendet werden, nur noch ökologisches Bauen darf gestattet sein.

    bunt.saar setzt sich für einen konsequenten Tierschutz ein. Dazu ist eine Abkehr von der Massentierhaltung mit Turbozucht auf Höchstleistung erforderlich.

    Weitere allgemeine programmatische Aussagen lassen sich in unserem Programm finden.

    Es gibt nichts Gutes, außer mensch tut es!

      Interessiert?

      Wer uns etwas mitteilen oder uns unterstützen will, kann uns an info@bunt.saarland schreiben.

      Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme, wenn jemensch unsere Arbeit praktisch oder finanziell unterstützen will.

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      1) Durch E-Mails an oben genannte Adressen erklären Sie sich damit einverstanden, dass bunt.saar Ihnen Informationen zu aktuellen Entwicklungen des Vereins per E-Mail zuschickt. Sie können sich jederzeit wieder abmelden, indem Sie eine E-Mail an kontakt@bunt.saarland mit dem Betreff "Abmeldung" schicken.
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      Wohnen muss bezahlbar sein

      Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist dramatisch: Es gibt zu wenig Wohnungen, die Mietpreise steigen weiter.
      Gleichzeitig verwahrlosen seit Jahren aufgegebene Gebäude (sogar direkt am Rathausplatz), und Grundstücke in zentraler Lage werden lediglich als Parkplatz genutzt. Warum ist das so?
      Aktuell wird die reine Spekulation belohnt: Für Eigentümer gewinnen Grund und Boden auch dann an Wert, wenn sie nichts damit tun. So profitieren einige wenige von kostbarem Raum, der mit öffentlichen Geldern erschlossen wurde. Die Mehrheit hat nichts davon und muss sich den Verfall ansehen.
      Hier würde eine kommunale Leerstandssteuer bzw. erhöhte Grundsteuer auf ungenutzte Grundstücke Abhilfe schaffen. Sie motiviert Eigentümer, diese wieder nutzbar zu machen; indem sie selbst tätig werden oder verkaufen. In beiden Fällen zahlen sie keine Steuer.
      Beschließen die Eigentümer dennoch, nicht zu handeln, fließt Geld in die Kasse der Stadt, die es für die Schaffung von preiswertem Wohnraum verwenden kann. Das entspannt den Wohnungsmarkt. Denn: Wo der Markt versagt, ist die öffentliche Hand gefragt!
      Es hat nur Vorteile, wenn leerstehende Häuser genutzt und innerstädtische
      Grundstücke bebaut werden:
      • Weniger Naturvernichtung für neue, teuer zu erschließende Baugebiete
      • Bessere Auslastung der bereits vorhandenen Infrastruktur (Straßen, Kanalisation etc.)
      • Eine schönere, lebendige Innenstadt

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      am 9. Juni bunt.saar wählen!

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