bunt.saar - sozial-ökologische liste

Klimakrise und mangelnde soziale Gerechtigkeit sind auch im Saarland die drängendsten Herausforderungen. Deshalb engagieren wir uns.

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Aktuelles

Sozial. Ökologisch. Regional gedacht.

Der Regionalverband Saarbrücken ist mehr als eine Verwaltungsebene. Hier werden wichtige Entscheidungen über Bildung und Schulen, soziale Teilhabe, Arbeitsmarktpolitik, Klimaschutz und die Entwicklung unserer Region getroffen. Wir von bunt.saar – sozial-ökologische Liste wollen diese Möglichkeiten konsequenter nutzen. Unser Ziel ist ein Regionalverband, der soziale Sicherheit, ökologische Verantwortung und solide Finanzen miteinander verbindet.

Soziale Teilhabe statt Verwaltung von Arbeitslosigkeit

Der Regionalverband trägt gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit Verantwortung für das Jobcenter. Wir wollen, dass die vorhandenen Handlungsspielräume konsequent im Interesse der Menschen genutzt werden. Gerade Langzeitarbeitslose brauchen individuelle Förderung, Qualifizierung und echte Perspektiven statt einer bloßen Verwaltung ihrer Arbeitslosigkeit.

Dazu wollen wir auch Beschäftigungsprojekte stärken, die sozialen und ökologischen Nutzen miteinander verbinden – etwa in den Bereichen Klimaanpassung, Kreislaufwirtschaft, Reparatur, Grünpflege oder soziale Dienstleistungen. Öffentliche Arbeitsmarktpolitik soll Menschen wieder gesellschaftliche Teilhabe und langfristige Perspektiven ermöglichen.

Gute Bildung – unabhängig von Herkunft und Einkommen

Als Schulträger trägt der Regionalverband besondere Verantwortung für gute Lernbedingungen. Bildungschancen dürfen weder vom Einkommen der Eltern noch vom Wohnort abhängen. Wir wollen moderne, inklusive und gut ausgestattete Schulen sowie eine starke Schulsozialarbeit.

Gleichzeitig müssen unsere Schulen fit für den Klimawandel werden. Nach den extremen Hitzewellen der vergangenen Jahre brauchen wir mehr Verschattung und Bäume, entsiegelte und begrünte Schulhöfe, Trinkwasserangebote, wirksamen sommerlichen Wärmeschutz sowie eine konsequente energetische Sanierung. Schulen sollen Orte sein, an denen junge Menschen gerne lernen und sich auch bei zunehmender Hitze gut aufhalten können.

Klimafest werden: entsiegeln, begrünen, vorsorgen

Hitze, Dürre, Starkregen und andere Extremwetterereignisse zeigen, dass Klimaanpassung längst keine Zukunftsaufgabe mehr ist. Wir wollen deshalb einen gemeinsamen Klimaanpassungsschwerpunkt für den gesamten Regionalverband.

Dazu gehören mehr Entsiegelung, der Erhalt und die Neupflanzung von Bäumen, ein systematisches Baummonitoring, der Schutz von Grünflächen und Frischluftschneisen sowie eine bessere Hitze- und Starkregenvorsorge. Der Regionalverband soll seine zehn Städte und Gemeinden dabei stärker unterstützen und gemeinsame Projekte und Fördermittel koordinieren. Klimaanpassung darf nicht an Gemeindegrenzen enden.

Fairer Regionalverband muss mehr sein als ein Siegel

Seit Jahren trägt der Regionalverband die Auszeichnung „Fairer Regionalverband“. Doch ein Titel allein macht noch keine nachhaltige Beschaffungspolitik. Wenn in Kantinen und Mensen faire und ökologische Produkte kaum über den Kaffee hinausgehen, bleibt viel Luft nach oben.

Wir wollen verbindliche und überprüfbare soziale und ökologische Standards für die Beschaffung des Regionalverbandes. Dazu gehören mehr fair gehandelte Produkte, ein deutlich höherer Bio-Anteil sowie regionale und saisonale Lebensmittel und attraktive pflanzliche Angebote in Kantinen und Mensen. Auch bei Textilien, IT und anderen Beschaffungen müssen Nachhaltigkeit, faire Produktionsbedingungen und Langlebigkeit stärker berücksichtigt werden. Über die Fortschritte soll regelmäßig und transparent berichtet werden.

Mobilität verbindet unsere Region

Gute Mobilität darf weder vom eigenen Auto abhängen noch an der Stadtgrenze enden. Wir wollen bessere und verlässlichere ÖPNV-Verbindungen zwischen Saarbrücken und den Städten und Gemeinden des Umlands sowie zwischen den Kommunen untereinander.

Dazu gehören attraktive Takte und Anschlüsse, bessere Verbindungen am Abend und am Wochenende, barrierefreie Haltestellen und Umsteigepunkte sowie flexible On-Demand-Angebote dort, wo klassische Linienverkehre an ihre Grenzen kommen. Auch Radverbindungen und der grenzüberschreitende Verkehr nach Frankreich müssen stärker als regionale Aufgaben verstanden werden.

Solide Finanzen – nicht auf Kosten von Sozialem und Klimaschutz

Die stark steigende Regionalverbandsumlage belastet die Haushalte der Städte und Gemeinden. Wir wollen ihren Anstieg bremsen, ohne bei Bildung, sozialen Leistungen oder Klimaschutz zu kürzen.

Dazu müssen Verwaltungsabläufe überprüft, vereinfacht und digitalisiert, unnötige Doppelstrukturen vermieden und vorhandene Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Modelle anderer Kommunen – etwa Ansätze zur Verwaltungsoptimierung nach Münchner Vorbild – wollen wir auf ihre Übertragbarkeit prüfen. Digitalisierung soll dabei nicht Selbstzweck sein, sondern Beschäftigte von Routineaufgaben entlasten, Abläufe beschleunigen und den Service für Bürger:innen verbessern.

Die Saar zum „Saaradies“ entwickeln

Mit unserem Konzept „Saaradies“ wollen wir die Saar stärker als verbindenden Lebensraum der Region begreifen. Die Saar und ihre Ufer bieten große Potenziale für Erholung, Bewegung, Naturerlebnis und klimafreundliche Freizeitgestaltung.

Wir wollen deshalb – unter Wahrung des Natur- und Hochwasserschutzes – bessere Zugänge zum Wasser, attraktive Fuß- und Radverbindungen sowie naturnahe, begrünte und beschattete Aufenthalts-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten entwickeln. So kann aus einem bislang vielerorts wenig genutzten Potenzial ein Gewinn für Lebensqualität, Gesundheit, Klimaanpassung und nachhaltigen Tourismus werden.

Eine lebenswerte Region für alle

Wir wollen einen Regionalverband, der nicht zwischen sozial und ökologisch entscheidet. Beides gehört zusammen. Klimaschutz und Klimaanpassung müssen das Leben der Menschen verbessern. Sozialpolitik muss Teilhabe und neue Perspektiven schaffen. Eine moderne Verwaltung muss mit öffentlichen Geldern verantwortungsvoll umgehen, ohne Leistungen kaputtzusparen.

Dafür treten wir am 30. August an: für einen sozialen, ökologischen, fairen und lebenswerten Regionalverband Saarbrücken.

bunt.saar – sozial-ökologische Liste

Stammtisch von bunt.saarland

Lust auf Kommunalpolitik ohne Filter?

Dann komm zu unserem offenen Stammtisch von bunt.saar!
Jeden ersten Montag im Monat (nächster Termin: Montag, 7. September 2026)
Ab 18:00 Uhr
Motel One Saarbrücken Schillerplatz 4, 66111 Saarbrücken
(Ein weiterer Eingang befindet sich auch auf der Rückseite in der Evangelisch-Kirch-Str.)

Zum Kennenlernen, Mitreden und Ideen austauschen – alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Übrigens: Es gibt keinen Konsumzwang. Wir treffen uns dort, weil das Motel One barrierefrei, zentral gelegen und auch an warmen Tagen angenehm klimatisiert ist.

Wir freuen uns auf dich!

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bunt.saar tritt zur Neuwahl zur Regionalversammlung Saarbrücken an.

Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und der Schutz einer toleranten, offenen und bunten Gesellschaft brauchen Verstärkung, auch hier in Saarbrücken. Dafür setzen wir uns ein.
Bei der Kommunalwahl gibt es keine 5%-Hürde und keine „verlorenen“ Stimmen. Sie können uns am 30. August 2026 in die Regionalversammlung Saarbrücken wählen – für Zukunft mit Lebensqualität für alle.

Sie können uns gerne auch persönlich ansprechen und kennenlernen:
- vereinbaren Sie einen Termin mit uns (info@bunt.saarland) oder
- treffen Sie uns bei unseren Stammtischen, immer am ersten Montag im Monat im Motel One, Schillerplatz 4, 66111 Saarbrücken

    Auf Listenplatz 1 für die Wahl zur Regionalversammlung Saarbrücken ist Ekkehart Schmidt, Diplom Volkswirt.

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    Programmatische Vorstellungen auf kommunaler Ebene

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    Wohnen muss bezahlbar sein

    Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist dramatisch: Es gibt zu wenig Wohnungen, die Mietpreise steigen weiter.
    Gleichzeitig verwahrlosen seit Jahren aufgegebene Gebäude (sogar direkt am Rathausplatz), und Grundstücke in zentraler Lage werden lediglich als Parkplatz genutzt. Warum ist das so?
    Aktuell wird die reine Spekulation belohnt: Für Eigentümer gewinnen Grund und Boden auch dann an Wert, wenn sie nichts damit tun. So profitieren einige wenige von kostbarem Raum, der mit öffentlichen Geldern erschlossen wurde. Die Mehrheit hat nichts davon und muss sich den Verfall ansehen.
    Hier würde eine kommunale Leerstandssteuer bzw. erhöhte Grundsteuer auf ungenutzte Grundstücke Abhilfe schaffen. Sie motiviert Eigentümer, diese wieder nutzbar zu machen; indem sie selbst tätig werden oder verkaufen. In beiden Fällen zahlen sie keine Steuer.
    Beschließen die Eigentümer dennoch, nicht zu handeln, fließt Geld in die Kasse der Stadt, die es für die Schaffung von preiswertem Wohnraum verwenden kann. Das entspannt den Wohnungsmarkt. Denn: Wo der Markt versagt, ist die öffentliche Hand gefragt!
    Es hat nur Vorteile, wenn leerstehende Häuser genutzt und innerstädtische
    Grundstücke bebaut werden:
    • Weniger Naturvernichtung für neue, teuer zu erschließende Baugebiete
    • Bessere Auslastung der bereits vorhandenen Infrastruktur (Straßen, Kanalisation etc.)
    • Eine schönere, lebendige Innenstadt

    Gegen Spekulation mit Wohnraum, für eine belebte Innenstadt:
    am 9. Juni bunt.saar wählen!

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    Saarbrücker Tierschutzpolitik

    Eine aktive kommunale Tierschutzpolitik erfordert die Ernennung eines städtischen Tierschutzbeauftragten, eine stärkere finanzielle Unterstützung von Tierheimen, ein Stadttaubenkonzept und die Stärkung von Tierschutzorganisationen.
    Die Hundesteuer soll für aus dem Tierschutz adoptierte Hunde abgeschafft werden.
    Wir wollen umweltfreundliches Material bei Hundekotbeuteln, mehr Mülleimer, gerade auf „Gassi“-Wegen und die Ausweisung von Wiesen, auf denen Hunde frei laufen dürfen.
    Weiterhin ist eine Katzenschutzverordnung inkl. -Kastrations- & -Kennzeichnungspflicht einzuführen. Alle Katzen müssen einen Chip mit der Halterkennung bekommen. Das erlaubt nicht nur, wiedergefundene Katzen zum Halter zu bringen, sondern erleichtert auch die Nachverfolgung, wenn jemand Katzen bewusst aussetzt. Bei der Weiterentwicklung städtischer Grünflächen sind auch stachelige Pflanzen (etwa Wildrosen, Weißdorn, Stechginster oder -palme) vorzusehen, die von Katzen gemieden werden und deshalb Vögeln sichere Rückzugsorte ermöglichen.
    Zirkusgastspielen mit Tieren und Ponykarussells auf Jahrmärkten ist eine Genehmigung zu verweigern.
    Der Saarbrücker Zoo ist zu bewerten, ob er seine Bildungsfunktion und die Aufgabe der Arterhaltung optimal erfüllt.
    Auf Silvesterfeuerwerk wird aus Gründen des Tier- und Umweltschutzes verzichtet. Stattdessen werden von der Landeshauptstadt organisierte Laserlichtshows veranstaltet. Diese sind zwar auch nicht ohne Auswirkungen auf die Tierwelt, aber das deutlich kleinere Übel.
    Städtische Grünflächen sollen zu einem Teil als Spielflächen genutzt und entsprechend gepflegt werden. Der andere Teil soll den Charakter grün angestrichener Asphaltflächen verlieren. Dort sind Flächen vorzusehen, die der einheimischen Insekten- und Vogelwelt als Nahrungsquelle dienen. Also echte Brachen (mit natürlicher Vegetation, ohne Einsaat), über Winter stehenbleibende Altgrasstreifen, »unordentliche« Gärten und dergleichen. Das muss von sachgerechter Aufklärung über die positive Wirkung gemeinhin als hässlich empfundener Maßnahmen begleitet werden. Die städtischen Zierpflanzungen mit ihrer Wegwerfkultur sind durch Bepflanzungen zu ersetzen, die die natürlichen Prozesse des Wachsens, Blühens und Verfallens sichtbar machen.
    bunt.saar möchte Tierschutzlehrprojekte, Schulgärten und nachhaltige Kochkurse in Schulen und Kitas fördern.
    Für den Taubenschutz und die gewaltfreie Regulation der Stadttaubenpopulation möchten wir das »Augsburger Modell« unterstützen, also die Errichtung von Taubenhäusern mit artgerechter Fütterung und Austausch von Eiern durch Attrappen.
    Schließlich sollen auch Gelder für Tierrettungen und Notfallstationen (z. B. Igel) bzw. den Ausbau und die finanzielle Besserstellung bestehender zur Verfügung gestellt und Tierrettungszentren eingerichtet werden, zu denen verletzte Wildtiere gebracht werden können.

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    Neue Energie für alle

    Wärme- und Stromversorgung sind wesentliche Bestandteile der Daseinsvorsorge. Wir brauchen eine Energiewende, um unsere Zukunft zu sichern. Entscheidend ist, dass es bei ihrer
    Umsetzung sozial gerecht zugeht.
    Der Anteil erneuerbarer Energien am Wärmebedarf ist in Saarbrücken immer noch jämmerlich. Wenn Dekarbonisierung umgesetzt und der Markt nicht monopolistischen
    Konzernen überlassen werden soll, müssen kommunale Anteilseigener jetzt ihre soziale und klimapolitische Verpflichtung wahrnehmen. Z.B. mit Steuerungmaßnahmen, die die
    Kosten für Wärme senken:
    • Ausbau des Fernwärmenetzes, wo viele Menschen wohnen: Malstatt, Rastpfuhl, Burbach
    • Nahwärmenetze für kleinere Ortschaften und Ortsteile
    • Großwärmepumpen als Möglichkeit für Wohngebiete
    Strom muss erneuerbar, dezentral und kostengünstig angeboten werden. Netzbetreiber und Stromerzeuger in kommunalem Besitz, wie die Stadtwerke, haben alle Möglichkeiten, dies umzusetzen. Sie dürfen nicht bremsen, sondern müssen die Klimaneutralität vorantreiben, z.B. mit
    • Ausstattung aller kommunalen Gebäude, Flächen und Parkplätze mit Photovoltaik
    • PV-Pflicht für alle Neubauten
    • Mieterstromprojekte in kommunalen und privaten Wohnanlagen
    • Balkonkraftwerke für die häusliche Grundlast bei allen öffentlichen Wohnungen
    Der 2019 beschlossene Klimanotstand hat bisher kaum Umsetzung erfahren.
    bunt.saar tritt dafür ein, dass sich das schnell ändert!

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    Allgemeine programmatische Aussagen

    bunt.saar will sich für eine Sozialpolitik einsetzen, die dem Klimaschutz dient. Dazu sollen z.B. die kommunalen Möglichkeiten genutzt werden, Haushalte mit niedrigen Einkommen bei der Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte zu unterstützen. Es ist eine Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge, Energiesperren zu vermeiden. Dies darf nicht vom Wohlwollen der Energieversorger abhängen.
    Durch die kommunale Unterstützung von Mieterstromprojekten müssen die Haushalte mit niedrigem Einkommen an ökologischer und günstiger Energie teilhaben können.

    bunt.saar will sich für eine Verkehrswende einsetzen, die diesen Namen verdient. Haushalte mit niedrigerem Einkommen sind häufiger von den Umweltbelastungen des Verkehrs, wie Lärm und Luftschadstoffe, betroffen als Haushalte mit höherem Einkommen, obwohl sie nicht Hauptverursachende sind. Das Verkehrssystem muss daher dringend reformiert werden, wenn unsere Mobilität gerechter und ökologischer werden soll. Auf kommunaler Ebene müssen alle Spielräume zugunsten eines klimafreundlichen und sozial wirksamen Verkehrs ausgelotet werden. Bei der individuellen Fortbewegung ist dem Fuß- und Radverkehr Vorrang einzuräumen. Örtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen sollen dazu beitragen, das Unfallrisiko zu verringern. Die Umwidmung von Flächen, die derzeit dem motorisierten Individualverkehr vorbehalten sind, soll nach Pariser Vorbild angegangen werden.

    Wichtig ist eine Industriepolitik, die bewusst die Unternehmen fördert, die Produkte oder Dienstleistungen herstellen, die nicht nur dem Profit, sondern auch dem Gemeinwohl dienen. Für Saarbrücken wird die Einführung einer Grundsteuer C für baureife, unbebaute Grundstücke vorgeschlagen. Damit soll der Bodenspekulation entgegengewirkt werden. Die hiermit erzielten Einnahmen könnten für Entlastungen bei der Gewerbesteuer verwendet werden. Der Verbrauch von bewaldeten Flächen muss beendet werden, nur noch ökologisches Bauen darf gestattet sein.

    bunt.saar setzt sich für einen konsequenten Tierschutz ein. Dazu ist eine Abkehr von der Massentierhaltung mit Turbozucht auf Höchstleistung erforderlich.

    Weitere allgemeine programmatische Aussagen lassen sich in unserem Programm finden.

    Es gibt nichts Gutes, außer mensch tut es!

      Interessiert?

      Wer uns etwas mitteilen oder uns unterstützen will, kann uns an info@bunt.saarland schreiben.

      Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme, wenn jemensch unsere Arbeit praktisch oder finanziell unterstützen will.

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      Wohnen muss bezahlbar sein

      Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist dramatisch: Es gibt zu wenig Wohnungen, die Mietpreise steigen weiter.
      Gleichzeitig verwahrlosen seit Jahren aufgegebene Gebäude (sogar direkt am Rathausplatz), und Grundstücke in zentraler Lage werden lediglich als Parkplatz genutzt. Warum ist das so?
      Aktuell wird die reine Spekulation belohnt: Für Eigentümer gewinnen Grund und Boden auch dann an Wert, wenn sie nichts damit tun. So profitieren einige wenige von kostbarem Raum, der mit öffentlichen Geldern erschlossen wurde. Die Mehrheit hat nichts davon und muss sich den Verfall ansehen.
      Hier würde eine kommunale Leerstandssteuer bzw. erhöhte Grundsteuer auf ungenutzte Grundstücke Abhilfe schaffen. Sie motiviert Eigentümer, diese wieder nutzbar zu machen; indem sie selbst tätig werden oder verkaufen. In beiden Fällen zahlen sie keine Steuer.
      Beschließen die Eigentümer dennoch, nicht zu handeln, fließt Geld in die Kasse der Stadt, die es für die Schaffung von preiswertem Wohnraum verwenden kann. Das entspannt den Wohnungsmarkt. Denn: Wo der Markt versagt, ist die öffentliche Hand gefragt!
      Es hat nur Vorteile, wenn leerstehende Häuser genutzt und innerstädtische
      Grundstücke bebaut werden:
      • Weniger Naturvernichtung für neue, teuer zu erschließende Baugebiete
      • Bessere Auslastung der bereits vorhandenen Infrastruktur (Straßen, Kanalisation etc.)
      • Eine schönere, lebendige Innenstadt

      Gegen Spekulation mit Wohnraum, für eine belebte Innenstadt:
      am 9. Juni bunt.saar wählen!

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