Resolution: Leerstand bekämpfen – Worten Taten folgen lassen!

·

·

Antrag vom 19.10.2026

Beschlussvorschlag:

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Saarbrücken

  1. begrüßt ausdrücklich die Aussagen des Vorsitzenden der SPD-Stadtratsfraktion, Mirco Bertucci, vom 26. September 2026, wonach bezahlbarer Wohnraum geschaffen, Leerständen entgegengewirkt sowie Bauen und Sanieren erleichtert werden sollen.
  2. teilt die Auffassung, dass bezahlbares Wohnen und lebendige Stadtquartiere untrennbar zusammengehören und die Aktivierung leerstehender Wohnungen einen wichtigen Beitrag zur Wohnraumversorgung leisten kann.
  3. regt gegenüber der SPD-Stadtratsfraktion an, diese Zielsetzungen für Saarbrücken zu konkretisieren und darzulegen, welche wirksamen, rechtlich umsetzbaren und möglichst finanzierbaren Maßnahmen sie zur Bekämpfung des Wohnungsleerstands vorschlägt. Dabei soll insbesondere deutlich werden, wie längerfristig leerstehende Wohnungen wieder dem Wohnungsmarkt zugeführt werden können.
  4. bittet die Stadtverwaltung, im zuständigen Ausschuss darzustellen, welche Maßnahmen zur Erfassung und Aktivierung längerfristig leerstehender Wohnungen bereits bestehen und welche weiteren kommunalen Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Begründung:

„Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht allein auf dem Papier.“

Mit diesen Worten hat der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Mirco Bertucci, am 26. September 2026 auf LinkedIn über die Mitmachkonferenz der Ministerpräsidentin Anke Rehlinger berichtet.

Er beschreibt zwei zentrale Aufgaben: bezahlbaren Wohnraum schaffen sowie Innenstädte und Dörfer attraktiver machen. Dazu gehöre, Leerständen entgegenzuwirken und Bauen und Sanieren zu erleichtern.

Für ihn gehörten diese Aufgaben zusammen. Menschen bräuchten eine Wohnung, die sie sich leisten können, und ein Umfeld, in dem sie gerne leben.

Dem können wir uns nur anschließen!

Auch in Saarbrücken stehen Tausende Wohnungen leer, während bezahlbarer Wohnraum dringend benötigt wird. Nach den Ergebnissen des Zensus 2022 wurden in der Landeshauptstadt 6.549 leerstehende Wohnungen erfasst. Nicht jeder Leerstand ist vermeidbar oder kurzfristig aktivierbar. Gerade längerfristiger Leerstand verdient jedoch besondere Aufmerksamkeit.

Uns interessiert deshalb, welche konkreten Maßnahmen die SPD vorschlagen will. Welche Instrumente sollen Eigentümer zur Wiedervermietung oder Sanierung bewegen? Welche Anreize oder Verpflichtungen sind vorgesehen? Wie sollen die Maßnahmen finanziert und umgesetzt werden?

Wir teilen das Ziel der SPD. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an.

Oder, um es kurz zu sagen: Mach et!

Mit freundlichen Grüßen

Frank Lichtlein


Quelle: Mirco Bertucci, LinkedIn-Beitrag vom 26. September 2026, zur Mitmachkonferenz im
Dillinger Lokschuppen.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert