bunt.saar lädt ein zur Gedenkfeier am Kieselhumes anlässlich der Anti-Hitler Kundgebung am 06. Januar 1935

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Foto: Landesarchiv des Saarlandes

Am 6. Januar 1935 versammelten sich am Saarbrücker Kieselhumes 25.000 saarländische Hitler-Gegner, um die Bevölkerung vor einem Anschluss an Nazi-Deutschland zu warnen. Ihr Einsatz war vergeblich. Am 13. Januar 1935 stimmte die saarländische Bevölkerung mit großer Mehrheit für den Anschluss an Hitler-Deutschland. Nach diesem Sieg der Deutschen Front und dem Beginn des Nazi-Terrors mussten Tausende Menschen aus dem Saargebiet nach Frankreich fliehen.

bunt.saar möchte mit einer Gedenkfeier an diese Kundgebung für Frieden, Menschenrechte und Demokratie erinnern. bunt.saar bittet den Bezirksrat Mitte und den Stadtrat der Landeshauptstadt Saarbrücken an diesem Ort endlich für ein würdiges Gedenken zu sorgen.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 25. Januar um 15 Uhr, in Saarbrücken, Ecke Kaiserslautererstraße/Am Kieselhumes.

Der Text der Gedenktafel, die an diesem Tag provisorisch aufgestellt wird, lautet:

Nach dem Sieg der Deutschen Front am 13. Januar 1935 und dem Beginn des Nazi-Terrors müssen Tausende Menschen aus dem Saargebiet nach Frankreich fliehen.
NIE ZU HITLER!
forderten eine Woche zuvor, am 6. Januar, 25.000 Menschen am Kieselhumes und demonstrieren gegen den Anschluss des Saarlandes an das nationalsozialistische Deutschland. Max und Angela Braun (SPD), Fritz Pfordt (KPD), Johannes Hoffmann (katholischer Volksbund), Johanna Kirchner (AWO) führen den Widerstand an.
Dass sie mutig für Demokratie und Menschenrechte eintraten, ist bis heute unvergessen.
Saarbrücken, Januar 2022

Bild: Landesarchiv des Saarlandes – Abschlusskundgebung der „Einheitsfront“ 1935

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Ansprechpartnerin: Sadija Kavgić, 0163 77 12049